Maden in der Wohnung

Verflixt…. das mit dem Feedern will irgendwie nicht klappen. Letzter Versuch….trotz hohem Wasserstand. Diesmal fahre ich hohe Geschütze auf: Maden, Mais, Lockstoffe, selbsthergestelltes Futter aus Semmelbröseln, Hefeteig……Mein Futterkoffer ist größer als meine Vesperbox die ich dummerweise auch noch vergessen habe.  Hochwasser? Kein Problem…. Ich bin jetzt stolzer  Besitzer von Watstiefeln. Setze mich mit Stuhl und Steifeln einfach ins Wasser. Erfolgslos. Kein Rotauge….nix. Beim öffnen der Madendose fallen mir die Hälfte der Maden runter, ein paar krabbeln auf meinen Watstiefeln entlang. Egal. Sind ja nicht giftig. Zu Hause steige ich erst mal in die Badewanne. Fatal…. zumindest hätte ich mich draußen entkleiden sollen. Irgendwelche Maden  kriechen nun im Bad herum…..Mein Mann schreit. Panik im Hause. Nach einer ewiglangen Standpauke steht fest. Keine Maden mehr im Kühlschrank….keine Maden mehr in der Wohnung. Nun denn- wieder ein Grund das feedern zu stecken….

 

Was lernen wir aus diesem Mist? Dass Maden eine schwieriges Thema ist.

Vom erfolglosen Anfüttern Teil 2

Meine neue Futterstelle ist diesmal weit entfernt vom Parkplatz….ganz am Ende des Weges. 20 min. Fußweg. Ich kämpfe mich durch schlammigen Boden, klettere über Äste, unter Bäumen durch und füttere an 3 Stellen an. Sicher ist sicher.

Nach 5 Tagen käpfe ich mich mit Angelstuhl, Maden, Mais und Angelausrüstung auf einem gefühlten Stundenmarsch mit allen Utensilien wieder zum Ende des Sees….. dummerweise ist nun Hochwasser und mein schlammiger Boden war wohl deshalb so schlammig weil er üblicherweise überschwemmt ist…..so wie heute. 🙁

 

Was lernen wir aus diesem Mist- fütter da an wo der Boden trocken ist!

Vom erfolglosen anfüttern

angelnEs ist morgens 5 Uhr…mit meiner Packung Maden stehe ich am See und versuche mich am feedern. Die Suche welcher Anglertyp ich bin erweist sich noch als schwierig. Wie man es so lernt habe ich 4 Tage angefüttert…. dummerweise sitzt jetzt am 5. Tag ein Angler auf meinem Platz :-(.

Shit happens.

Was lernen wir aus diesem Mist? Fütter nur an wo keiner ist.

Das Flussmonster

Morgens beißen die Fisch am besten….aha….. Ok. Sonntagmorgen 5 Uhr fahre ich zum See.Hätte mir doch nur mal einer gesagt dass Seen nicht beleuchtet sind bei Nacht.Zuerst falle ich über einen Ast, dann über einen zweiten. Durch die Bäume durch bis zum See ? Unmöglich.Eine Kopflampe wäre nicht schlecht gewesen. Als es langsam heller wird wage ich einen erneuten Versuch. Vor Sonnenaufgang  als Frau allein am See fühlt sich ungefähr so an als hätte man n Candlelight Dinner mit Hanibal Lecter.

Nur wen soll ich Sonntagmorgens um 5 Uhr mitnehmen?

In der Folgewoche signalisiert meine langjährigste Freundin “ …klar ich komme mit! Weißt du ich schaue immer das Flußmonster an, das ist eine Angelreportage  und ich würde da wirklich gerne mal life dabei sein“

Flußmonster kannte ich bis dato nicht- Hauptsache es geht einer mit, dachte ich.

“ Also der beim Flußmonster der zieht da meterlange Fische aus dem Wasser….“

“ …und beim Flußmonster da beißen ständig die Fische“

“ ….die Fische beim Flußmoster sind meistens über einen Meter lang…. ich helf dir auf jeden Fall!“

Der Erfolgsdruck wächst….Nach 2 h sitzt meine Freundin gelangweilt auf dem Angelstuhl.

Endlich interessiert sich wer für meinen Köder. Eine ca. 30 cm  große Bisamratte. Panik!

„Verdammt!“ „Hol das Ding rein!““ Schneller! „“Ein Schwan kommt „“ Beiil dich“ „Was machen wir wenn die Bisamratte zubeist?“ “  Ihhhhhh…….“

Glück gehabt. Adrenalin pur – fast so wie beim Flussmonster….. wär hätte das gedacht….. 😉

 

Was lernen wir aus diesem Mist? Das Uferangeln anders wie beim Flußmonster ist.

Auswerfen will gelernt sein….

Man lernt ja viel im Angelkurs….vom ablaichen der Cypriniden über den Sitz der Schwimmblase irgendwelcher Fische die ich bis dato nur aus Büchern sah. Aber auswerfen- musste ich mir selbst beibringen. Und das ist gar nicht so einfach. Sonntags am Rhein startete ich meinen ersten Versuch. Schnursalat….Haken vor die eigenen  Füße geworfen …. nach links geworfen und der Wobbler landete links, nach links geworfen und der Wobbler landete rechts…..Schließlich landete der Drilling in der Angeltasche hinter mir.

Wenigstens ist keiner da der zusieht- dachte ich.

Plötzlich bemerkte ich Stimmen hinter mir. Bloß nicht hinschauen- nichts anmerken lassen. Völlig lässig den Drilling mit der Zange aus der Angeltasche lösen…..Klappt nicht. Ok- dann mit voller Kraft. Ich rutsche auf dem Gras aus, lande auf dem Allerwertesten, über mir die Angeltasche mitsamt dem Drilling der jetzt mit der Rückseite auch noch in meinem Pulli verhakt ist. Ok- Notfallplan: erst mal Drilling aus dem Pulli raus. Geschafft – Pulli ist aber im Ärmel. Jetzt Drilling aus der Angeltasche . Widerhaken weg und rausziehen. Geschafft – die Rutentasche hat jetzt aber n Loch. Neuer souveränder Auswurf- der Drilling landet rechts von mir am Steinufer.

“ Guten Tag – Wasserschutzpolizei. Können sie mir bitte ihre Papiere zeigen?“ ertönt es.

Wow- denke ich. Die haben aber lange überlegt mich zu fragen….oder sie wollten sich einfach das Spektakel nicht entgehen lassen….

“ Versuchen Sie es mal mit nem Wurm“, meint der Polzist danach.

Lieber nicht. Der wäre bei der momentanen Wurftechnik sicher tod bevor er das Wasser sehen würde.

Was lernen wir aus diesem Mist? Lass den guten Pulli besser im Schrank wo er ist.

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